Das Waisenhaus

Die Stifter des Waisenhauses sind Herr und Frau Wacker. Am 19. November 1861 wurde das Waisenhaus feierlich eingeweiht. Immer mehr Waisenkinder bewohnten es, sie wurden von den Schwestern des hl. Carl Borromäus betreut. Im Jahre 1872 wurde die Schule in eine Ober- und eine Unterklasse geteilt.

Sieben Jahre später konnte eine dritte Klasse eingerichtet werden. Eine Lotterie zu Gunsten des Waisenhauses und private Schenkungen sicherten den Fortbestand des Waisenhauses, und somit auch den der Heimschule. Bald musste ein größeres Schulhaus mit vier Klassenzimmern an die rechte Seite des Waisenhauses angebaut werden. Die Raumnot war aber immer noch nicht befriedigent gelöst, deshalb errichtete die Kirchengemeinde ein neues Waisenhaus in Bergedorf.

Am 25. Oktober 1889 wurden die Weisenkinder von St. Georg nach Bergedorf geschickt, um dort von Turiner Franziskanerinnen betreut zu werden. Aus der Heimschule wurde eine Gemeindeschule.