Autoren-Archiv: nkray

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl in die Gesamtschülervertretung

Am 21. September 2022 wurde die neue Gesamtschülervertretung gewählt.

Wir gratulieren Michel Schuy (Niels-Stensen-Gymnasium, 12. Jahrgang, 2.v.l.), Kelly Chen (Sophie-Barat-Schule, 12. Jahrgang) und Frederik Lesaar (Domschule St. Marien, 10. Jahrgang) ganz herzlich zu ihren neuen Ämtern.

Der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, sagte den Jugendlichen bestmögliche Unterstützung für die wichtigen Aufgaben und ein stets offenes Ohr für ihre Anliegen zu.

Besuch der Friedensbotschafterin Prof. Dr. Sumaya Farhat-Naser

Unter dem Motto „Ein Leben für den Frieden“ besuchte uns Fr. Farhat-Naser letzten Dienstag während des Unterrichts der beiden 10. Klassen. Sie ist palästinensische Friedenspädagogin, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation und Autorin und berichtete von ihrer Arbeit mit Frauen und Jugendlichen im besetzten palästinensischen Gebiet.

In ihrem Vortrag hat sie den Schüler_innen nicht nur mit einfachen Worten den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern erklärt, sondern auch dargestellt, welche Auswirkungen Gewalt generell hat und wie man versuchen kann, sie zu vermeiden. Das gilt nicht nur für große Kriege in der Welt, sondern auch für unser privates Umfeld, denn auch wir müssen regelmäßig mit Provokationen und Gewaltbereitschaft umgehen. Fr. Farhat-Naser gab dazu praktische Tipps und beantwortete am Ende noch etliche Fragen von Schüler_innen.

Wir haben in 2 Schulstunden eine wirklich bemerkenswerte und charismatische Frau kennengelernt, die nicht nur unseren Verstand, sondern auch unser Herz erreicht hat. Dafür sind wir ihr sehr dankbar. Unser Dank gilt auch unserer „frisch gebackenen“ Pensionärin, Maria Beimel, die den Kontakt kurzfristig hergestellt hat.

Start ins letzte Jahr der Domschule

Liebe Schüler*innen, liebes Kollegium,

wir hoffen, dass sich in den Ferien alle etwas erholen konnten und wir nun am Donnerstag, dem 18.8.2022 mit neuer Kraft und Motivation in unser letztes gemeinsames Jahr an der Domschule starten können.

Dazu begrüßen wir auch ganz herzlich unseren neuen kommissarischen Schulleiter Herrn Frank Dieudonné.

Geschenke-Aktion im Schuhkarton

26 Schuhkartons – gefüllt mit kleinen Überraschungen – konnten die Ehrenamtlichen der Kleiderkammer für ukrainische Familien in der vergangenen Woche entgegennehmen.

Schülerinnen und Schüler und das Kollegium hatten Seifenblasen, kleine Kuscheltiere, Buntstifte und Wachsmalkreiden, kleine Bälle, Autos, Haarspangen und Schmuck, Spielzeuge und Süßigkeiten gespendet, mit denen die Kartons altersmäßig passend für Mädchen und Jungen gepackt und anschließend mit bunten – vor allem blau-gelben – Schleifen versehen wurden. Den Kindern, die mit ihren Müttern in die Kleiderkammer in unserem ehemaligen Grundschulgebäude kommen, ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern – das war unser Wunsch. Es scheint gelungen zu sein – die Fotos sprechen für sich!

Gern möchten wir diese Aktion nach den Sommerferien mit kleinen Schultüten fortsetzen. Spenden sind schon jetzt hochwillkommen!
Regina Geyer

Endlich alles geschafft

Nach den schriftlichen und mündlichen Prüfungen konnten wir, die 10. Klassen die letzte Abschlusswoche so richtig mit vielen verschiedenen Ausflügen genießen.
Wir hatten einen erlebnisreichen und interessanten Tag in Berlin und viel Spaß im Heide-Park. In Lübeck sind wir auf den Spuren der Lübecker Märtyrer unterwegs gewesen und haben dort auch gemeinsam einen Fronleichnams Gottesdienst gefeiert.

160 Jahre Domschule St. Marien

Im Dezember letzten Jahres ist unsere gute, alte Domschule 160 Jahre alt geworden. Das ist wahrhaft ein stolzes Alter und sie zählt damit zu den ältesten katholischen Schulen Hamburgs. Das wollen wir gemeinsam am 13.05.2022 feiern.

Wir beginnen diesen Festtag um 12.00 Uhr mit einem Gottesdienst im Dom und setzen die Feier anschließend auf dem Schulhof bis ca. 16.00 Uhr fort. Für Musik, Gaumenfreuden und die eine oder andere Überraschung wird gesorgt.

Krieg in der Ukraine:„Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, an unseren Schulen. Und für den Frieden eintreten.“

Statement von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg:

„Wir sind geschockt, wir sind fassungslos angesichts der Gewalt und des Krieges in der Ukraine. Ich werde gefragt: Was können wir tun? Lasst uns alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den katholischen Schulen, Schülerinnen und Schüler, Eltern – an die Menschen in der Ukraine denken, ihre Angst, ihre Trauer, ihr unsägliches Leid. Beten wir für diese Menschen. Seien wir wachsam und aufmerksam in Bezug auf Fake News, Lügen und Propaganda, die die eigentlichen Ursachen und Gründe für den Krieg in der Ukraine verschleiern wollen. Treten wir für die Wahrheit ein. Und: Lasst uns, wo auch immer es uns möglich ist, Brücken bauen, für den Frieden eintreten, durch tätige Hilfe unterstützen.

Dieser Krieg betrifft uns und unsere europäische Werteordnung nicht nur irgendwie abstrakt, er betrifft uns direkt. Wir haben Schulbeschäftigte und Familien, deren Kinder unsere Schulen besuchen, die aus Russland, der Ukraine, Polen, Rumänien, Moldau, Belarus, Ungarn, der Slowakei kommen. Sie haben zum Teil Familienangehörige, Freunde oder Bekannte in diesen Ländern. Auch sie sind in Sorge und Angst. Auch für sie und unser friedliches Zusammenleben ist das eine Belastung und eine Herausforderung. Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, in Deutschland, an unseren Schulen, in unseren Gemeinden. Unsere Schulen sollen Orte der Offenheit und des Friedens für alle Menschen, gleich welcher Herkunft oder Nationalität sein. Allen, die direkt betroffen sind, die Hilfe benötigen, sage ich: Wenden sie sich an uns, auch an mich direkt. 

Aus einem Beitrag des ehemaligen Profiboxers und heutigen Bürgermeisters von Kiew Vitali Klitschko in der ZEIT habe ich den Satz in Erinnerung: Es gibt keine Demokratie ohne Demokratinnen und Demokraten, die für sie eintreten. So ist es. Es gibt auch kein Europa ohne Europäerinnen und Europäer, die für die europäische Friedensordnung eintreten. Und es gibt kein Christentum ohne Christinnen und Christen, die für die Botschaft der Liebe Gottes zu allen Menschen eintreten. Lasst uns genau dies tun.“

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