Kategorie-Archiv: Aktuelles

Lebendiger Adventskalender

Nicht einmal der Regen hielt heute Morgen die gesamte Schulgemeinschaft davon ab, sich auf dem Schulhof zu versammeln. Mit Liedern, Geschichten und Gebet startet die Domschule in diesem Jahr an jedem Montagmorgen in eine neue Adventswoche. Die Domschule beteiligt sich zum wiederholten Mal an dieser abwechslungsreichen Aktion rund um den Dom. Am Ende erhalten die Schüler*innen eine kleine Stärkung und gehen dann fröhlich in den Unterricht. (MKa)

Adventsbasar

Gemeinsam mit dem Kindertagesheim der Domgemeinde St. Marien fand am 2.12. der Basar zum ersten Advent statt. Die liebevoll gebastelten Geschenke waren so schnell wie nie ausverkauft. (MKa)

Reparaturen an der Heizung im Gebäude der Stadtteilschule

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, am Dienstag, den 20.11. wird die Heizung im Gebäude der Stadtteilschule repariert. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder ausreichend warm angezogen sind. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte einem Schreiben, dass an Ihre Kinder verteilt worden ist. WICHTIG: Das Gebäude der Grundschule ist von den Reparaturen nicht betroffen. Marion Karg, komm. Schulleiterin

Fortbildungstag für das Kollegium

Das Kollegium der Domschule St. Marien konnte am 12.11. einen Moment inne halten, um sich mit den Prozessen, die die Schließungs- entscheidung auslösen, auseinander zu setzen. Ein großer Dank gilt Frau Petra Hoffmann (Zukunftsstrategien für Marken und Menschen), die das Kollegium durch den Tag begleitete. Es tat außerordentlich gut, einmal mit dem professionellen Außenblick eines kompetenten Coaches auf die Veränderungen zu schauen und dabei zu erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, um mit Unsicherheiten umgehen zu können. Dabei stand der Begriff „Resilienz“ im Vordergrund. Der Nachmittag wurde dann zur Teambildung in der Küche und Werkstatt genutzt. Wenn am Ende eines Fortbildungstages im Kollegium die Meinung vorherrscht, dass die bearbeiteten Themen alle passend waren und man neue Kraft schöpfen konnte, dann darf dieser Tag durchaus als erfolgreich bezeichnet werden.
Fazit: Das Interesse an einem regelmäßigen innerkollegialen Austausch ist vorhanden. In der Zeit bis zur endgültigen Schließung unserer Schule, werden wir die Bedürfnisse der Schülerschaft in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen und die Schule lebendig gestalten. Marion Karg, komm. Schulleiterin

Allerheiligen Impressionen

Nach dem traditionellen Gottesdienst machten sich die Domschüler*innen in diesem Jahr auf den Weg durch die Stadt und informierten sich an Gedenkstätten oder auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Lübecker Märtyrer: Hermann Lange, Eduard Müller, Johannes Prassek und Karl Friedrich Stellbrink. Vielen Dank an die Schüler*innen und Kolleginnen, die das Wirken der Lübecker Märtyrer während des Gottesdienstes würdig und informativ schilderten. (MKa)

Stille Helden – Zeitzeugen zu Besuch in Klasse 10

Wenn eine Klasse über 90 min in hoher Konzentration dem Vortrag eines Ehepaars zuhört, dann muss schon etwas Besonderes erzählt worden sein. Und so war es auch!
Unsere Klasse 10 hatte am Mittwoch, den 24. Oktober das große Glück, dass zwei Zeitzeugen über ihre Lebensgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus berichteten. Frau Beimel (Geschichtslehrerin) hatte im Vorfeld diesen Zeitzeugenbesuch organisiert. Anwesend war auch die Klassenlehrerin Frau Serra, sowie die kommissarische Schulleiterin Frau Karg.
Frau und Herr Michalski erwähnten viele Erlebnisse aus der Kindheit von Herrn Michalski und betonten dabei die Sorgen und Ängste der jüdischen Mutter, die Standhaftigkeit des katholischen Vaters, den Mut des Kindermädchens oder der Arbeitskollegen. Sie erzählten auch von allen weiteren Helfern, ohne die der „kleine“ Franz und seine Familie die Nazi-Zeit nicht überlebt hätten.
„Mich hat am meisten beeindruckt, wie der Familienzusammenhalt gewesen ist“, formulierte eine Schülerin nach dem Vortrag. Ein anderer bemerkte: „ Ich bin erstaunt, dass sie überhaupt überlebt haben, denn Vieles hing ja nur von Glück oder Zufällen ab.“
Allgemein beeindruckte das Ehepaar Michalski durch ihren liebevollen Umgang miteinander, genauso wie mit ihrem Humor, den sie auch bei der Schilderung der dramatischen Ereignisse nicht zurückhalten konnten oder wollten.
Das Ehepaar Michalski erklärte zum Schluss ihres Vortrages, warum es ihnen wichtig ist, in Schulen zu kommen und sich allgemein für die Organisation der „Stillen Helden“ zu engagieren. Dabei erwähnten Sie noch einmal namentlich alle Menschen, die maßgeblich beeinflussten, dass der für den 17.Oktober 1944 um 15:30 Uhr angekündigte Abtransport verhindert werden konnte.
Die Klasse 10 bereitet sich nun mit noch größerer Motivation auf eine Berlin-Reise vor und wird im Rahmen dieser Reise die Gedenkstätte der „Stillen Helden“ besuchen. Alle freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit dem Ehepaar Michalski. (Text und Foto MKa)

Impressionen vom 21.September

Parallel zum Social-Day des Malteser Hilfsdienstes hat sich die schöne Tradition des Lernen vor Ort-Tages an der Domschule entwickelt. Während die drei Grundschulklassen sich im Planetarium begeisterten, waren andere Klassen bei Kirchenbesichtigungen oder im Museum. Die neunte Klasse half fleißig beim Social-Day an der Schule, Klasse 10 erhielt eine Extraeinheit in die Berufsorientierung.

Die beiden siebten Klassen erlebten am ZSU ein echtes Highlight. Dort intensivierten sie ihre Lerneindrücke, die zuvor im Biologie-Unterricht vermittelt wurden, wobei sie tierische Unterstützung hatten.

Eine Klassenlehrerin aus Klasse 7 schreibt: „Was krabbelt denn da und welchen Weg werden die Tiere wohl wählen? Eine Antwort auf diese Fragen versuchten wir – die 7. Klassen – im Rahmen unseres Biologieunterrichtes zu finden, indem wir den Versuch mit lebenden Kellerasseln durchführten. Zum Abschluss machten wir im ZSU viele verschiedene Versuche zu dem Thema „ Gliedertiere auf dem Prüfstand“.

#PostandenPapst

Die Schüler*innen der Domschule St. Marien haben sich mit großem Interesse an der Aktion #PostandenPapst beteiligt. Initiiert wurde die Aktion seitens der BDKJ, auf deren Website nähere Informationen zu finden sind.
Im Herbst werden die sich Bischöfe mit Papst Franziskus über „jugendliche“ Themen beraten und da liegt es natürlich nahe, dass die Jugendlichen selbst ihre Gedanken formulieren. Die Postkarten aus der Domschule St. Marien gehen nun zunächst nach Düsseldorf an die Bundesstelle der BDKJ und werden dann mit nach Rom genommen.

Auf der Website der BDKJ ist folgender Hinweis notiert: „Je mehr Rückmeldungen aus Deutschland kommen, desto größer ist die Chance für jede*n einzelne*n, Einfluss auf die Beratung der Bischöfe zu nehmen.“

Unsere Domschüler*innen haben sich selbstverständlich auch hier noch einmal die Frage erlaubt, warum gerade ihre Schule geschlossen werden soll. Weiterhin findet sich auf den Postkarten aber auch die Frage, wie es dem Papst eigentlich gerade geht. Mehrfach wird Papst Franziskus in die Domschule St. Marien eingeladen, worüber sich die gesamte Schulgemeinde natürlich erheblich freuen würde. Zur Sicherheit wurde die Einladung auch in verschiedenen Sprachen formuliert.
Die Domschüler*innen haben nicht nur an sich gedacht. Viele halten es für unabdingbar, dass während der Jugendsynode über Themen wie die Beendigung von internationalen Auseinandersetzungen und die ungerechte Verteilung von Reichtum auf der Welt gesprochen wird. Besonders toll erscheint aus Sicht der Lehrer*innen, dass man auch das Thema Bildung besprochen haben möchte, denn die Domschüler*innen sind der Meinung, dass jedes Kind in jedem Land auf der Welt ein Recht auf eine gute Schulbildung hat. MKa

Segen für das neue Schuljahr

In zwei Gottesdiensten zum Schuljahresbeginn haben die Schüler*innen und das Kollegium der Domschule St. Marien den Segen für das neue Schuljahr empfangen.
In der Geschichte von der Arche Noah erfuhren die Grundschüler, dass Gott den Menschen immer wieder einen Neuanfang ermöglicht. Zu allen Zeiten war der Regenbogen ein Hoffnungszeichen für die Menschen. Als Zeichen für Gottes Treue verbindet er wie eine leuchtende Brücke Himmel und Erde miteinander.
Für die Eucharistiefeier der Stadtteilschule hatten die einzelnen Klassen Willkommensschilder in ihren Muttersprachen vorbereitet. In der Begegnung mit Jesus erlebt selbst der Zöllner Zachäus, wie gut es tut, willkommen zu sein. Das gemeinsame Mahl in seinem Haus verändert sein ganzes Leben. In jedem Gottesdienst heißt Gott uns willkommen, er lädt uns ein an seinen Tisch.
Wenn wir es singen, sollen wir es spüren: Wir sind eingeladen zum Fest des Glaubens!
Text: RGy

Veränderung im Schulleitungsteam

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich hoffe, dass Sie und Ihre Familien erholsame Ferien erleben konnten und Sie die Zeit genießen konnten.
Dieses Schreiben soll auch dazu dienen, um Sie aus dem Bereich der Schulleitung auf dem Laufenden zu halten. Zunächst darf ich Ihnen herzliche Grüße von Frau Kuhn übermitteln, der es gesundheitlich besser geht, gleichwohl steht sie uns als Schulleiterin auch momentan nicht zur Verfügung. Bitte senden Sie weiterhin gute Gedanken an sie.

Wie Sie alle wissen, ist die Domschule St. Marien durch die Schulschließungsentscheidung in eine herausfordernde Situation geraten. Herrn Oberhagemann und mir wurde in den letzten Monaten deutlich, dass die Schule eine Klarheit im Bereich der Leitungsaufgaben braucht. Wir konnten in Absprache mit den Verantwortlichen aus der Abteilung Schule und Hochschule diese Klärung zur Zufriedenheit aller Beteiligten herbeiführen.
Als Ergebnis informiere ich Sie heute darüber, dass Herr Oberhagemann auf eigenen Wunsch zu seiner Aufgabe als stellvertretender Schulleiter zurückkehrt.
Mir selbst ist die kommissarische Schulleitung übertragen worden. An der ohnehin sehr engen Zusammenarbeit zwischen Herrn Oberhagemann und mir wird sich nichts ändern.

Ich habe also das Ruder übernommen und freue mich auf die Schulleitungsaufgaben.
Ganz neu sind mir die Tätigkeiten ja zum Glück nicht. Während der Elternabende im kommenden September werde ich versuchen, dass Sie sich einen ersten persönlichen Eindruck von mir verschaffen können.

Zu Beginn des Schuljahres möchte ich mich auch für Ihr sehr wertschätzendes Engagement bedanken!
Auch wenn uns durch die Schulschließungsentscheidung ein etwas rauerer Wind entgegenweht, gilt für mich (frei nach Aristoteles): Wir werden diesen Wind nicht ändern können, aber wir können die Segel richtig setzen.

Herzliche Grüße sendet Marion Karg.

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