Kategorie-Archiv: Aktuelles

160 Jahre Domschule St. Marien

Im Dezember letzten Jahres ist unsere gute, alte Domschule 160 Jahre alt geworden. Das ist wahrhaft ein stolzes Alter und sie zählt damit zu den ältesten katholischen Schulen Hamburgs. Das wollen wir gemeinsam am 13.05.2022 feiern.

Wir beginnen diesen Festtag um 12.00 Uhr mit einem Gottesdienst im Dom und setzen die Feier anschließend auf dem Schulhof bis ca. 16.00 Uhr fort. Für Musik, Gaumenfreuden und die eine oder andere Überraschung wird gesorgt.

Krieg in der Ukraine:„Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, an unseren Schulen. Und für den Frieden eintreten.“

Statement von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg:

„Wir sind geschockt, wir sind fassungslos angesichts der Gewalt und des Krieges in der Ukraine. Ich werde gefragt: Was können wir tun? Lasst uns alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den katholischen Schulen, Schülerinnen und Schüler, Eltern – an die Menschen in der Ukraine denken, ihre Angst, ihre Trauer, ihr unsägliches Leid. Beten wir für diese Menschen. Seien wir wachsam und aufmerksam in Bezug auf Fake News, Lügen und Propaganda, die die eigentlichen Ursachen und Gründe für den Krieg in der Ukraine verschleiern wollen. Treten wir für die Wahrheit ein. Und: Lasst uns, wo auch immer es uns möglich ist, Brücken bauen, für den Frieden eintreten, durch tätige Hilfe unterstützen.

Dieser Krieg betrifft uns und unsere europäische Werteordnung nicht nur irgendwie abstrakt, er betrifft uns direkt. Wir haben Schulbeschäftigte und Familien, deren Kinder unsere Schulen besuchen, die aus Russland, der Ukraine, Polen, Rumänien, Moldau, Belarus, Ungarn, der Slowakei kommen. Sie haben zum Teil Familienangehörige, Freunde oder Bekannte in diesen Ländern. Auch sie sind in Sorge und Angst. Auch für sie und unser friedliches Zusammenleben ist das eine Belastung und eine Herausforderung. Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, in Deutschland, an unseren Schulen, in unseren Gemeinden. Unsere Schulen sollen Orte der Offenheit und des Friedens für alle Menschen, gleich welcher Herkunft oder Nationalität sein. Allen, die direkt betroffen sind, die Hilfe benötigen, sage ich: Wenden sie sich an uns, auch an mich direkt. 

Aus einem Beitrag des ehemaligen Profiboxers und heutigen Bürgermeisters von Kiew Vitali Klitschko in der ZEIT habe ich den Satz in Erinnerung: Es gibt keine Demokratie ohne Demokratinnen und Demokraten, die für sie eintreten. So ist es. Es gibt auch kein Europa ohne Europäerinnen und Europäer, die für die europäische Friedensordnung eintreten. Und es gibt kein Christentum ohne Christinnen und Christen, die für die Botschaft der Liebe Gottes zu allen Menschen eintreten. Lasst uns genau dies tun.“

Werkstatttage in Jahrgang 9

Vom 17.01. bis 21.01. fanden für die 9. Klassen die „Werkstatttage“ beim TÜV-Nord statt. Dazu hatten sich die Schüler*innen im Vorfeld zwei von insgesamt 6 Themenbereichen ausgesucht. Angeboten wurden die Bereiche: Praktisch-Technisch, Künstlerisch-Sprachlich, Verwaltend-Ordnend, Intellektuell-Forschend, Führend-Verkaufend und Soziale Orientierung.

An den ersten vier Tagen stand unter Anleitung der Betreuer vor Ort das praktische Arbeiten im Vordergrund. Hier haben die Schüler*innen viele neue Erfahrungen gesammelt und einen Einblick in ihre Stärken und Fähigkeiten erhalten. Am Freitag erfolgte ein abschließendes Reflexionsgespräch mit den Anleitern in der Schule, wo den Schüler*innen auch ein Ergebnisbogen ausgehändigt wurde.

Insgesamt waren diese Tage als eine Art „Minipraktikum“ eine gute Erfahrung für unsere 9. Klassen. Auch tat es gut, den gewohnten Bereich „Schule“ zu verlassen und das Lernen an einen anderen Ort zu verlagern.

Vielen Dank an den TÜV-Nord, dass die Tage trotz der Pandemie stattfinden konnten und Danke auch an euch Schüler*innen für eure Zuverlässigkeit und euer Engagement. (DS)

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