Kategorie-Archiv: Aktuelles

Wie sehen die aktuellen Corona-Regelungen bis Ende Januar aus?

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, verdeutlicht die aktuellen Corona-Regelungen bis Ende Januar:

„An allen katholischen Schulen wird der Unterricht – in Anlehnung an die staatlichen Vorgaben – vor allem als Distanzunterricht zunächst bis einschließlich 31. Januar abgehalten. Wir bitten alle Eltern ausdrücklich darum, ihre Kinder zu Hause zu betreuen – wohlwissend, welche Belastungen das im Einzelnen mit sich bringt. Den Familien ist in den letzten Monaten viel zugemutet worden und wird auch weiterhin viel zugemutet. Aber unsere gemeinsame Zielrichtung muss es sein, Infektionsrisiken weiter zu minimieren, für eine Unterbrechung der Infektionsketten zu sorgen und den Lockdown endlich hinter uns zu lassen. Das wird uns aber nur mit einem konsequenten Handeln gelingen. Die derzeitige Präsenz von Schülerinnen und Schülern ist – diesem Ziel folgend – an einigen unserer Standorte deutlich zu hoch, auch im direkten Vergleich zu anderen Schulen in Hamburg. Wir verzeichnen an den katholischen Schulen, in erster Linie an Grundschulen, aktuell Präsenzanteile von 20% bis zu 45% der Gesamtschülerschaft. Wir beobachten auch, dass es an manchen Standorten von Woche zu Woche eher eine steigende Tendenz gibt. Wir bitten alle Eltern daher nochmals dringlichst darum, die Betreuung der eigenen Kinder zuhause zu prüfen und zu ermöglichen. Denn der Standard in dieser angespannten Lage ist der Fernunterricht.

Betonen möchte ich auch: Für Schülerinnen und Schüler, die unsere Schulstandorte in dieser Zeit besuchen, findet – ebenfalls in Umsetzung der staatlichen Vorgaben – derzeit kein vollwertiger Unterricht nach Stundentafel statt. Sie werden in der Schule pädagogisch angeleitet, betreut und begleitet, aber nicht im Sinne eines vollwertigen Unterrichts. Es entstehen also keinerlei Vorteile durch eine Präsenz am Schulstandort, wohl aber weitere Ansteckungsmöglichkeiten, die es unbedingt zu verhindern gilt.

Wegen stetiger Nachfragen an unseren Schulstandorten möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass sowohl für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen als auch für alle Grundschülerinnen und Grundschüler – wie von der Schulbehörde bereits Mitte Dezember verordnet – weiterhin durchgängig im Unterricht und im Schulgebäude die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt. Auf dem Pausenhof, in der Kantine beim Essen und im Sportunterricht kann die Maske abgesetzt werden. Ausnahme: Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder in den Vorschulklassen.

Bis Ende Januar 2021 sind keine Klassenarbeiten und Klausuren in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 und in der Vorstufe unserer Stadtteilschulen vorgesehen. Für die Erbringung von Leistungsnachweisen geben unsere Schulen allen Schülerinnen und Schülern andere Möglichkeiten, wenn diese für die Bewertung im Zeugnis erforderlich sind. Dazu zählen beispielsweise mündliche Unterrichtsbeiträge, Hausaufgaben, Referate, etc. Scheuen Sie sich nicht, bei Fragen direkt auf die Klassenlehrer_innen zuzugehen! …

Vollständig verzichten werden wir zudem – wie die staatlichen Schulen – auf die Abschlussprüfungen für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss. Trotzdem erhalten alle betroffenen Schülerinnen und Schüler ein vollwertiges Abschlusszeugnis und somit einen vollwertigen Schulabschluss.

Die Pandemie zwingt uns in diesem Jahr dazu, auf zentrale Regelungen für die Zeugnisübergabe zum Schulhalbjahr zu verzichten. Die Schulen werden stattdessen in eigener Verantwortung unterschiedliche Übergabemöglichkeiten prüfen und Ihnen als Eltern kommunizieren. Lernentwicklungsgespräche können digital durchgeführt werden, wenn diese für den Januar 2021 vorgesehen sind und nicht verschoben werden können.

Alle schulischen Veranstaltungen – wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke – bleiben bis Ende Februar abgesagt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der weiterhin hohen Infektionszahlen im gesamten Bundesgebiet als auch in den meisten europäischen Ländern ist davon auszugehen, dass das bis Ende Januar beschlossene Verbot für Schulfahrten in den kommenden Wochen bis Ende der Märzferien verlängert wird.

Die Belastungen, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst werden, sind hoch – für die Familien, für die Schülerinnen und Schüler, für unsere Beschäftigten an den Schulen. Ein konsequentes Handeln ist bei der gegenwärtigen Infektionslage aber unausweichlich. Ich danke allen Familien und Beschäftigten für das Mitziehen in dieser schwierigen Situation. Lassen Sie uns dran bleiben und gemeinsam unseren Beitrag zur Überwindung der Krise leisten.“

Distanzunterricht bis 31.01.2021

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, inzwischen liegen Informationen zu den Unterrichtsangeboten bis einschließlich 31.01.2021 aus der Hamburger Bildungsbehörde vor. Zitat: „Bis Ende Januar wird der Unterricht in Form von Distanzunterricht abgehalten. Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Grundlage ist die Aufhebung der Präsenzpflicht für alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie der Schulen der Erwachsenenbildung bis zum 31.01.2021.“

Was bedeutet das für die Domschule?

In Anbetracht der Infektionslage müssen wir alle unsere Kontakte deutlich einschränken. Die aktuelle Infektionslage löst im Kollegium große Sorgen aus. Das bedeutet, dass wir die eindringlichen Appelle des Hamburger Bürgermeisters an unsere Eltern weitergeben. Bitte lassen Sie Ihre Kinder in Ihrer Obhut. Meine Bitte an unserer Grundschuleltern ist: Bitte informieren Sie die Klassenleitung Ihrer Kinder darüber, wenn es zwingend notwendig ist, dass Ihre Kinder in der Schule betreut werden müssen.

Wie wird der Unterricht erteilt?

Alle Lehrkräfte nutzen den Learning Management Service IServ. Dort werden täglich Aufgaben für Ihre Kinder hochgeladen, zusätzlich geben die Lehrkräfte dort Vorgaben ein. Das können ergänzende Hinweise zur Bearbeitung sein und zur Bearbeitungs- bzw. Rückgabezeit. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihre jeweilige Klassenleitung.

Sehen die Schüler*innen ihre Lehrkräfte und Mitschüler*innen auch mal?

Ja, denn IServ bietet auch die Möglichkeit für Videokonferenzen. Die Lehrkräfte der Stadtteilschule starten täglich morgens mit einem „Meeting“. Über weitere Termine von V-Konferenzen informieren die Lehrkräfte Ihre Kinder dann direkt. Auch unsere Grundschüler*innen werden bis Ende Januar vermehrt zu V-Konferenzen eingeladen.

Wie läuft das „Ganze“ bisher so?

Im Großen und Ganzen funktioniert der Unterricht über IServ gut. Wir befinden uns weiterhin in der Erprobungsphase und einige technische Schwierigkeiten wird es sicher auch geben. Das morgendliche Meeting finden Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte gut. Somit kommen die Schüler*innen besser ins Arbeiten. Unser Konzept zum Fernunterricht haben die Lehrkräfte am vergangenen Donnerstag während einer V-Konferenz thematisiert. Ein paar Anpassungen werden wir vornehmen, die Klassenleitungen informieren Sie und Ihre Kinder darüber.

Sind die angekündigten Laptops als Leihgeräte eigentlich da?

Ja, die Laptops sind da und sogar schon als Leihgerät im Einsatz.

Was ist sonst noch wichtig?

Ich wünsche allen, die zu unserer Schulgemeinschaft gehören, ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit und in der Hoffnung, dass wir bald in einen geregelten Alltag ohne Beschränkungen kehren können. Bitte schauen Sie regelmäßig auf unsere Homepage, um neue Informationen zu erhalten. Herzliche Grüße von Marion Karg, komm. Schulleiterin.

P.S. Falls Ihren Kindern dann doch mal langweilig ist, dann schauen Sie doch gemeinsam mit Ihnen in den Mediatheken von ARD und ZDF vorbei. Dort gibt viele interessante und lehrreiche Filme.

https://www.ardmediathek.de/ard/sammlung/lernsendungen-fuer-kinder/6rs0p1xO9X4ZHddVLBl0iR/?fbclid=IwAR1F695v4gkx8WLdaLyr8DEbmIdALiudkRrD-xFuwugEHw0IBNXN9Ul2L54

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/terra-x-plus-schule-100.html

„Ich denk an dich“ – Klasse 4 schreibt an Senioren

Gerade Menschen in den Pflegeheimen sind durch Besuchsverbote, Kontaktsperren und strikte Quarantäneregelungen besonders von der Pandemie betroffen. Viele sind einsam, traurig und vermissen ihre Angehörigen. Da mag es doch gut tun und ein bisschen aufheitern, wenigstens einen lieben Brief, ein gemaltes Bild oder einen netten Vers zu bekommen. So entstand die Aktion der kath. Schulen in Hamburg mit der Caritas unter dem Motto „Ich denk an dich“, mit der  Schüler*innen den älteren Menschen ihre Solidarität und ihren Beistand ausdrücken.

Als die 4. Klasse von dieser Aktion erfuhr, war sie gleich bereit mitzumachen. Viele Schüler*innen wussten bereits von den schwierigen Bedingungen der Heimbewohner, sei es aus den Medien, durch bekannte Betroffene oder einfach durch Gesräche innerhalb der Familie.

Mit viel Liebe und Empathie entstanden wunderschöne Briefe mit persönlichen Worten, weihnachtliche Zeichnungen oder schön gestaltete klassische Weihnachtsgedichte. Es war für die Schüler*innen ein gutes Gefühl, in dieser Form jemandem eine Freude bereitet zu haben.

(Text und Foto D. Sdt)

Corona-Up-Date

+ + + Strengere Corona-Maßnahmen + + + Harter Lockdown ab Mittwoch + + + Bund und Länder verschärfen die Corona-Maßnahmen + + +Schon ab dem kommenden Mittwoch wird das öffentliche Leben in Deutschland drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss bis zum 10. Januar schließen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten mit.Kinder sollen dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Zudem sollen Schüler und Kita-Kinder in diesem Zeitraum – wann immer möglich – zu Hause betreut werden. Ausnahmen sind möglich. In einigen Bundesländern gelten solche Regeln bereits ab Montag. Laut Beschlusspapier sollen Schulen dafür entweder „grundsätzlich geschlossen“ werden, oder die Präsenzpflicht werde ausgesetzt, das bedeutet Unterricht zu Hause. In Kindertagesstätten werde analog verfahren. Wie im Frühjahr soll es aber eine Notbetreuung geben. An den Schulen sollen Ausnahmen für Abschlussklassen möglich sein. Auch von Extra-Urlaub ist die Rede: „Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen.“Der Zeitraum der Vereinbarung überschneidet sich größtenteils mit den Weihnachtsferien. Spätestens Ende nächster Woche wäre mit Schule oder Präsenzunterricht sowieso fast überall in Deutschland vorerst Schluss.+ + + Wir informieren über die Vorgaben der Schulbehörde, sobald diese vorliegen + + + Text entnommen von der Facebook-Seite der Katholischen Schulen in Hamburg.

Seelsorge-Gespräche: Wir haben Zeit für dich!

Die Pandemie dauert an und die Herausforderungen bleiben riesig. Egal ob in Schule oder Elternhaus, im beruflichen oder im privaten Umfeld – manch eine/r kommt dabei an die eigenen Grenzen. Deswegen bieten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, die den Wunsch nach Begleitung und Gesprächen verspüren, ein offenes Ohr. Pfarrer Johannes Pricker, Pater Björn Mrosko SJ sowie Barbara Viehoff, Lucia Justenhoven und Martina Scheidle stehen vormittags sowie nachmittags und abends für Ihre und Eure Anrufe (und natürlich auch für Mails) bereit:

» Täglich – vor allem nachmittags und abends:

» Täglich – zwischen 9.00 Uhr und 16.30 Uhr:

Darüber hinaus stehen die Beauftragten für Schulseelsorge an den unseren katholischen Schulstandorten für Gespräche zur Verfügung. Entsprechende Kontakt-Infos gibt’s auf den jeweiligen Schul- Homepages.
Weitere Gesprächs-Angebote gibt´s hier: www.kseh.de/seelsorge-hotlines

Denn keiner soll alleine bleiben.

Leseprojekt Klasse 4

Einige Wochen tauchte die 4. Klasse in die Welt des kleinen Indianerjungen „Fliegender Stern“ ein und begab sich mit ihm auf ein großes Abenteuer. Dabei lernten die Schüler*innen einiges über das Leben der Indianer, die Konflikte zwischen ihnen und den Weißen und die Büffel.

In der wunderbar erzählten Geschichte von Ursula Wölfel ging es aber auch um Freundschaft, Beharrlichkeit, Mut und Vertrauen und das Gute im Menschen.

Die Materialien zu diesem Buch haben die Schüler*innen diesmal in einer Leserolle, die passend dekoriert wurde, aufgehoben.

(Text und Foto DSdt)

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