Lernen vor Ort

Lernen vor Ort bedeutete diesmal für die 10. Klasse sich mit der Schule während des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. In den Räumlichkeiten des Hamburger Schulmuseums lasen die Schüler*innen zunächst eine chronologisch sortierte Auswahl an Gesetzen vor, die die Nationalsozialisten gegen Juden erlassen hatten. So konnte schrittweise nachempfunden werden, wie die Ausgrenzung in allen Bereichen des Lebens erfolgte und welche Konsequenzen dies z.B. für eine Freundschaft hatte.

Anschließend wurde gezeigt, wie die Themen „Rassenkunde“ und „Wehrerziehung“ fächerübergreifend im Unterricht dauerpräsent waren, um die damaligen Schulkinder von der ersten Klasse an gezielt zu manipulierten.

Insgesamt gab es eine Fülle an Informationen, viele davon waren emotional aufwühlend oder erschienen absurd, aber leider doch wahr.

(Text und Fotos DSdt)